FDP.Die Liberalen
Pfäffikon
Ortspartei Pfäffikon
25.01.2020

Nein zum Mietvertrag des Sozialdienstes des Bezirks Pfäffikon

Mit einer Urnenabstimmung haben die Stimmbürger am 9. Februar 2020 über die neuen Räumlichkeiten für den Sozialdienst des Bezirks Pfäffikon zu befinden. Die Zusammenführung der heute drei Standorte an einen Ort ist begrüssenswert, vereinfacht die Abläufe und ermöglicht es Synergien zu nutzen. Der Vorstand der FDP Pfäffikon hat die Vorlage geprüft und diskutiert. Er bemängelt vorab, dass die Öffentlichkeit kurzfristig durch einen Zeitungsbericht der Rechnungsprüfungskommission eine Woche vor Versand der Abstimmungsunterlagen informiert wurde. Damit blieb äusserst wenig Zeit, um sich zu dieser Vorlage eine Meinung zu bilden. Der Mietvertrag, welchen der Sozialdienst unterzeichnen will und über welchen abzustimmen ist, wird vom Vorstand der FDP Pfäffikon nicht mitgetragen

Mit einer Urnenabstimmung haben die Stimmbürger am 9. Februar 2020 über die neuen Räumlichkeiten für den Sozialdienst des Bezirks Pfäffikon zu befinden. Die Zusammenführung der heute drei Standorte an einen Ort ist begrüssenswert, vereinfacht die Abläufe und ermöglicht es Synergien zu nutzen. Der Vorstand der FDP Pfäffikon hat die Vorlage geprüft und diskutiert. Er bemängelt vorab, dass die Öffentlichkeit kurzfristig durch einen Zeitungsbericht der Rechnungsprüfungskommission eine Woche vor Versand der Abstimmungsunterlagen informiert wurde. Damit blieb äusserst wenig Zeit, um sich zu dieser Vorlage eine Meinung zu bilden. Der Mietvertrag, welchen der Sozialdienst unterzeichnen will und über welchen abzustimmen ist, wird vom Vorstand der FDP Pfäffikon nicht mitgetragen. Die Vertragsdauer von 15 Jahren birgt erhebliche Risiken und ist nicht marktüblich. Kein KMU würde einen solch langfristigen Vertrag für die Miete von einem Büro eingehen. Üblich sind 5 Jahre fest mit Verlängerungsoptionen. Zudem zeigt auch ein Blick in die aktuellen Inserate für ausgeschriebene Büroflächen, dass der m2-Preis, welchen der Sozialdienst zahlen will, zu hoch ist. Grössere Büroflächen sind aktuell zu rund einem Drittel günstiger erhältlich als der im Mietvertrag vereinbarte m2-Preis. Kritisch steht der Vorstand der FDP Pfäffikon auch der geplanten gemieteten Fläche gegenüber. Mit rund 1‘050 m2 Bürofläche beträgt diese pro Mitarbeiter 40 m2. Diese ist zu gross dimensioniert oder beinhaltet zu viele Reserven. Bei der Bürofläche geht die heutige Meinung von einem Platzbedarf von 15 m2 pro Büroarbeitsplatz aus. Eine redimensionierte Fläche von 700 m2 würde nach Rechnung des Vorstandes der FDP Pfäffikon neben den Büroarbeitsplätzen immer noch komfortable 300 m2 Raum für Arbeitsplatzreserven und Besprechungsräume enthalten. Die Miete eines entsprechenden, dem Bedarf angepassten und marktüblichen Vertrags sollte für rund die Hälfte des jährlichen Mietpreises, welcher vom Sozialdienst vorgelegt wird, möglich sein. Die Vorlage beinhaltet einen markant zu hohen Mietpreis, eine zu grosse Mietfläche und eine zu lange vertragliche Verpflichtung. Der Vorstand der FDP Pfäffikon empfiehlt den Stimmbürgern deshalb die Vorlage abzulehnen. Der Mietvertrag soll unter Berücksichtigung der kritisierten Punkte neu ausgehandelt werden.